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"Man dürfte eigentlich nicht so unbeteiligt sein, denn ich finde es schlecht, daß bei uns Ausländer angepöbelt werden. Doch da ich nicht ganz gesund bin, mische ich mich aus Angst nicht ein, wenn Skinheads und andere Gröhler loslegen."
B.D., Sekretärin
"Wenn ich nicht allein bin und nicht das Gefühl habe, daß ich eins auf den Kopf bekomme, greife ich ein und stelle mich auf die Seite des Angegriffenen. Aber es gibt auch Situationen, wo man Angst hat oder befürchtet, als Zeuge viel Zeit auf der Polizeiwache zu vergeuden."
J.B., Maschinenschlosser
"Ob ich körperlich eingreifen würde, weiß ich nicht. Aber wenn Frauen verbal attackiert werden und sich nicht wehren können, weil sie die Sprache nicht beherrschen, dann mische ich mich ein. Auch wenn ich nur ein müdes Achselzucken ernte."
T. C., Pädagogin
"Ich bin ein ruhiger Mensch, der sich gern neutral verhält. Daher bin ich oft nicht in der Lage zu helfen, wenn jemand Aggressionen ausgesetzt ist. Oft sind die Täter psychisch krank und provozieren sinnlos. Besteht die Chance, zu beruhigen, tue ich es. In Handgemenge mische ich mich aber nicht ein."
I. S., Techniker
jwz, Nr. 28/1994, S. 2.