Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Sich auf Gewaltsituationen vorbereiten

Ein wichtiger Teilbereich der Auseinandersetzung mit Gewaltfreiheit in der Bildungsarbeit ist die direkte Erprobung eigener Verhaltensweisen in (gespielten) Konfliktsituationen.

Hierzu kann ein erster Schritt sein, sich Angstsituationen (mental) vorzustellen. Dies kann z.B. bedeuten, sich vorzustellen, öffentlich bei einer Versammlung zu reden oder allein bei Nacht in einer S-Bahn mit zwei Skins zu sein.

Ein zweiter wichtiger Schritt ist, durch Rollen- und Planspiele Reaktionen und Vorgehensweisen in (Gewalt-)Situationen zu erproben und dadurch eigene Reaktionsweisen kennenzulernen, günstige Verhaltensweisen einzuüben und so Verhaltenssicherheit zu gewinnen. Gerade Alltagssituationen, die gewaltträchtig sind, sollten dabei immer wieder spielerisch erschlossen und verändert werden. Dabei wird auch deutlich, wo die Grenzen des eigenen Handelns zu finden sind.

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