Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Einführung

Das vorliegende Argumentationspapier will dazu beitragen, daß sich Synode und Rat der EKD aufs neue mit dem Problem der Atomwaffen befassen, da der Prozeß der nuklearen Abrüstung ins Stocken geraten ist.
Die grundlegenden theologischen und kirchlichen Verlautbarungen zur Sache stammen aus den 80er-Jahren. An sie soll in einem 1. Teil erinnert werden. Weshalb gerade im Herbst 1999 Veranlassung besteht, als Kirche erneut Stellung zur Nuklearstrategie zu beziehen, verdeutlicht eine knappe politische Situationsanalyse (Teil II). Ein umfangreicherer 3. Teil soll über die wichtigsten internationalen kirchlichen und politischen Stellungnahmen und Initiativen zur nuklearen Abrüstung informieren. Ausführlichere Darstellung erfährt dabei der Sachstand des Gesprächs innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie die durch die neue NATO-Strategie entstandene Situation. Das Argumentationspapier wird ergänzt durch einen Anhang (IV), in dem einige wichtige Texte in Auszügen dokumentiert werden.

Kirchliche Initiative für eine Friedenssicherung ohne Nuklearwaffen
Argumentationspapier des Arbeitskreises "Friedensauftrag der Kirche" der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Stuttgart 1999

Verantwortlich: Gernot Erler, , Sören Widmann, Uli Jäger (Mitglieder des Arbeitskreises)

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