Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Den Umgang mit Fotos lernen

Wahre und richtige Bilder gibt es im digitalen Zeitalter nicht mehr. Deshalb beim Umgang mit Bildern

– Skepsis gegenüber dem Umgang mit Fotodokumenten entwickeln.
– Foto-Dokumente nicht in einen falschen Kontext stellen.
– den Informationsgehalt der Bildunterschriften berücksichtigen.
– Nicht einfach fremde Fotos übernehmen.
– Elektronisch erzeugte Bilder als solche kennzeichnen.
– Bilder mit Aufnahmeort und Aufnahmedatum versehen.
– Die Glaubwürdigkeit der Bilder an ihren Autoren festmachen.
Cornelia Dilg

Bilder ohne Lüge?
Sind „Bilder ohne Lüge“ möglich? Wie sieht eine sensible, einfühlsame Fotograrfie aus, die auch den Elenden ihre Würde läßt? In welcher Absicht und in welcher Art und Weise soll und darf man Bilder von mißhandelnten sterbenden oder gar getöteten Menschen zeigen? Die Antwort hierauf ist nicht einfach. Vielfach wurde Versuche von Richtlinien und Pressekodexen unternommen. Doch kann dies alles nur formal bleiben, solange die Würde des Menschen bei der (Bild-)Berichterstattung nicht im Mittelpunkt steht und immer wieder zum Ausdruck kommt. Auf den folgenden Seiten werden vielfältige Beispiele und Versuche, die um dieses Problem einer angemessenen Darstellungen kreisen, skizziert. Sie können allenfalls einen Weg zeigen, das Problem lösen, können sie nicht.

Welchen Kriterien sollen Bilder also genügen? Gibt es allgemeinverbindliche Maßstäbe und Richtlinien hierfür. Der Deutsche Presserat hat in seinen publizistischen Grundsätzen auch Richtlinien für den Abdruck von Fotos festgelegt. Diese Richtlinien sind gleichzeitig Maßstab für Beschwerden und Rügen.

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