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Auseinandersetzungen, Streit und Konflikte werden dann zunehmend destruktiv und beginnen zu eskalieren, wenn sie verbunden werden mit ... der Mobilisierung von Ängsten Angst vor Vereinnahmung, Überwältigung, möglichen zukünftigen Nachteilen, vor Gesichtsverlust oder auch vor möglicher Aggression und Gewalt der anderen Seite. Wahrnehmungsverzerrungen Vorurteile und Misstrauen dominieren, eine differenzierte Wahrnehmung findet nicht mehr statt. Generalisierungen -Der aktuelle Streitpunkt wird ausgeweitet und auf prinzipielle Einstellungen übertragen. Aktivierung alter Verletzungen Alte Streitpunkte werden wieder ausgegraben. Die gesamte Lebens- (Beziehungs-)geschichte wird aufgerollt. Emotionalisierung und Rückgriff auf archaische Mittel Das Handlungsspektrum wird stark eingeschränkt auf Drohungen und Gewalt. der Frage des Überlebens Der Konflikt wird unter dem Aspekt des eigenen Überlebens interpretiert. Es geht um Sieg oder Niederlage um Verteidigung und Angriff, um Überordnung und Unterordnung der Frage von „Gut und Böse“ Der Konflikt wird auf die moralische Frage von „Gut“ und „Böse“, „Recht“ und „Unrecht“ reduziert.
Vgl. Günther Gugel in: "Konflikte XXL". Tübingen 2002.
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