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Was bringt der Zivildienst?

„Die Erfahrungen waren nicht einfach. Ich wurde sofort, ohne große Einarbeitung, in die Pflegegruppe integriert. Im Rückblick sehe ich die Zivildienstzeit als große Bereicherung. Ich habe Menschen kennengelernt, mit denen ich sonst nie zu tun gehabt hätte." A. N.

Die Tätigkeiten im Zivildienst werden von den meisten Zivildienstleistenden eher als sinnvoll empfunden, zumal sie für ihr soziales Engagement auch gesellschaftliche Anerkennung erhalten und neue Erfahrungen ermöglichen.
Dennoch ist der Dienstalltag oft auch mit ungewohnten seelischen Belastungen verbunden, etwa in der Altenhilfe, der Behindertenhilfe oder in Krankenhäusern. Immerhin liegen über 70 Prozent der Zivildienstplätze im Pflege- und Betreuungsbereich. Zivildienstleistende werden hier oft mit schwerem Leid und großer Not konfrontiert.
Die Bewältigung dieser Herausforderungen werden i.d.R. jedoch nicht als lästige Pflicht, sondern als persönliche Bereicherung erlebt.
Für viele bedeutet jedoch Zivildienst auch einfach Zeit zu überbrücken.

Da heute jedoch ca. ein Drittel aller Zivildienstplätze bei nicht gemeinnützigen Aktiengesellschaften und GmbHs angesiedelt sind, zweifeln immer mehr junge Menschen daran, mit ihrer Tätigkeit im Zivildienst wirklich dem Gemeinwohl zu dienen.

Wichtig zu wissen:
Das Arbeitsschutzgesetz regelt, dass dir während der Zivildienstzeit (ebenso wie während der Wehrdienstzeit) nicht gekündigt werden darf.
Als Gewerkschaftsmitglied solltest du während der Zivildienst- oder Wehrdienstzeit weiterhin Mitglied bleiben. Du bezahlst in dieser Zeit bei ver.di einen reduzierten Beitrag von lediglich 2,50 Euro pro Monat.

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