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Krieg ist immer ein Zeichen der Schwäche der Zivilgesellschaft und des Versagens der Politik.
Die Kriegsursachenforschung hat u.a. folgende Ursachen für Kriege zwischen Staaten benannt: Territorialansprüche, Herrschaftssicherung, Herrschaftsinteressen, Machtkonkurrenz, Rohstoffbedarf, Ablenkung von innergesellschaftlichen Problemen, Fehlwahrnehmungen.
Dass Kriegshandlungen im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg nach Deutschland getragen werden ist unwahrscheinlich. Möglich sind jedoch Terroranschläge gegen ausgewählte Industrieanlagen, Botschaften bestimmter Staaten u.ä.
Wer Schuld am Ausbruch eines Krieges hat ist häufig schwer zu beantworten. Der Krieg gegen den Irak wäre jedoch vermeidbar gewesen. Die friedliche Abrüstung und Entwaffnung des Iraks durch die UNO wäre möglich gewesen, so die Überzeugung der Mehrheit im Weltsicherheitsrat und unter den Völkern.
Der eigenen Betroffenheit Ausdruck verschaffen.
Sich informieren und dabei wissen, dass in Kriegszeiten die meisten Informationen dem Mechanismus der Zensur unterliegen. Die beste Informationsquelle ist deshalb das Internet, mit seiner grossen Informationsbreite.
Mitgefühl mit den Opfern des Krieges zeigen – diese sind nicht nur Soldaten sondern vor allem auch Frauen und Kinder.
Die Regierungen auffordern und drängen, Konflikte mit friedlichen Mitteln auszutragen und hierzu auch die Voraussetzungen schaffen. Neue Formen der weltweiten Zusammenarbeit und der Konfliktaustragung stehen auf der Tagesordnung.
20.3.2003, Günther Gugel, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.