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Mediation - Ein Überblick

Mediation

Merkmale des Mediationsverfahrens

  • Die Anwesenheit der vermittelnden Dritten Partei (Mediator),
  • die Einbeziehung aller Konfliktparteien, die in der Regel auch anwesend sind,
  • die informelle, außergerichtliche Ebene,
  • die Freiwilligkeit der Teilnahme
  • die Selbstbestimmung bezüglich der Konfliktlösung
  • die Erzielung eines Konsens

Grundlegende Methoden

  • Aktives Zuhören
  • Ich-Botschaften
  • Einzelgespräche
  • Brainstorming

Schritte im Mediationsverfahren

Vorphase:
Die Konfliktparteien an einen Tisch bekommen

Das Mediationsgespräch:
1. Einleitung
2. Sichtweise der einzelnen Konfliktparteien
3. Konflikterhellung: Verborgene Gefühle, Interessen, Hintergründe
4. Problemlösung: Sammeln und Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten
5. Übereinkunft

Umsetzungsphase
Überprüfung und ggf. Korrektur der Übereinkunft

Der Mediator / die Mediatorin

  • muß von allen Konfliktbeteiligten akzeptiert und respektiert werden.
  • soll kein eigenes Interesse an einem bestimmten Konfliktausgang haben.
  • setzt sich für die Interessen und Belange aller Konfliktparteien ein.
  • bewertet oder urteilt nicht.
  • nimmt alle Standpunkte, Interessen und Gefühle ernst.
  • sorgt dafür, daß Machtungleichgewichte ausgeglichen werden
  • geht mit dem Gehörten vertraulich um.
  • ist für den Gang des Mediationsgesprächs verantwortlich, die KontrahentInnen für den Inhalt.

Grundregeln sind:

  • Ausreden lassen!
  • Keine Beleidigungen oder Handgreiflichkeiten!
  • Die MediatorInnen haben die Verantwortung für den Gang des Gesprächs und greifen ein, wenn es erforderlich ist.

Vgl. Christoph Besemer: Mediation. Vermittlung in Konflikten. 4. Auflage, Karlsruhe 1997.

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