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Physiologische Reaktionen bei Gewalthandlungen

Physiologische Reaktionen bei Gewalthandlungen

   
 

Wenn Gefahr oder Bedrohung wahrgenommen werden, veranlaßt im Gehirn der Hypothalamus die Nebennieren, eine chemische Substanz namens Adrenalin in den Blutstrom abzusondern. Dieses Hormon hat folgende Wirkung:

  • Glukose wird freigesetzt, um die Muskeln effizienter arbeiten zu lassen.
  • Die Atmung beschleunigt sich, damit Sauerstoff die Glukose in Energie umwandeln kann.
  • Das Herz schlägt schneller, um zusätzlichen Sauerstoff ins Blut und zu den Muskeln zu leiten, und erhöht den Blutdruck.
  • Blut wird vom Verdauungstrakt abgeleitet, um den Symptomen Übelkeit und trockener Mund entgegenzuwirken.
  • Die Muskeln spannen sich für ihren Einsatz.
  • Hautveränderungen treten auf, Schwitzen kühlt den Körper ab, das Gesicht erbleicht, während das Blut zu den Muskeln umgeleitet wird.
  • Die Pupillen weiten sich, um die Sicht klarer werden zu lassen.

Vgl. Glynis M. Breakwell: Aggression bewältigen. Bern 1998, S. 54 f.

 

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