Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Israel/Palästina: Lernort für friedliche Gespräche

Der Konflikt: Streit ums heilige Land zwischen Juden und Palästinensern
Die Friedensmacher: Die „School for Peace”
Ihre Lösung: Gespäche zwischen verfeindeten Gruppen

Die „School for Peace“ liegt auf halbem Weg zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Dort schließen sich Woche für Woche Palästinenser und Juden aus allen Teilen des Heiligen Landes in einem Raum ein, um sich drei Tage lang zu streiten. Wie in der realen Politik scheitern oft auch diese simulierten Verhandlungen zwischen den Gruppen, doch darauf kommt es in diesem Fall nicht an. Auch nicht darauf, beim Gegner Sympathien zu ernten. Es geht vielmehr darum, die eigene Rolle im Konflikt zu erkennen. Die These, wonach Feinde nur den Menschen im Gegenüber erkennen müssten, um keine mehr zu sein, stimmt nicht. Umfragen ein Jahr nach den Kursen bestätigen jedenfalls die Methode der „School for Peace“: Viele Teilnehmer geben an, ihre Meinung über den Konflikt erst dann geändert zu haben, nachdem die Fetzen geflogen waren. Die englische Reportage finden Sie hier.

„Unser Gefühl sagt uns, Menschen müssten sich nur richtig kennen lernen, um Hass und Vorurteile abzubauen, doch Verständnis und Mitgefühl allein können Konflikte zwischen gruppen nicht lösen." Nava Sonnenschein


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