Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Die Philippinen: Inseln der Ruhe im Rebellenland

Der Konflikt: Regierungstruppen gegen „Islamische Moro-Befreiungsfront“
Die Friedensmacher: Ein Netzwerk von Bauern, Geistlichen und Politikern
Ihre Lösung: Ausrufung von „Friedenszonen“

Rund vierzig Dörfer auf den Philippinen haben ihr Schicksal in die eigene Hand
genommen und sich mitten im Kriegsgebiet zu „Friedenszonen“ erklärt. Der katholische Pater Bert Layson rüstet Reisbauern mit Handys aus, damit sie jeden Verstoß per SMS in Sekundenschnelle melden können. Zu den Mitarbeitern seines „Konvents der Unbefleckten Empfängnis“ in Pikit gehört auch der ehemalige muslimische Rebellenkommandeur Baba Butz, der sich von Pater Bert überzeugen ließ, dass der Bürgerkrieg nichts mit Religion zu tun hat. „Ihr habt doch auch vor dem Krieg gemeinsam die Felder bestellt. Erkennt wieder das grundsätzlich Gute im Anderen!“ predigt Pater Bert bei seinen interreligiösen Fronteinsätzen. Für die englische Reportage klicken Sie hier.

„Im Krieg gibt es keinen Feind außer den Krieg selbst. Die Friedenszone erinnert die Kämpfer permanent daran, dass wir Menschen sind.“ Pater Roberto Layson


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