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A. Lechner: Parzival

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Lechner_Parzival

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Zum Inhalt

Auguste Lechner verarbeitet in ihrem Roman den Parzival-Stoff jugendgemäß. Drei große Abschnitte lassen sich unterscheiden: Im ersten Teil (S. 5-62) wird das Leben von Gahmuret, Parzivals Vater, geschildert. Gahmuret verzichtet auf ein Leben auf der väterlichen Burg. Er ist ein Kämpfer und Abenteurer, der nicht sesshaft leben kann. So siegt er in allerlei Schlachten im Morgen- und Abendland, heiratet die Sarazenenkönigin Belakane und nach ihrem Tod Herzeloide, doch bleibt er ein innerlich zerrissener und getriebener Ritter. Er kann ein ruhiges Hofleben nicht genießen, muss immer wieder in die Welt hinaus und erkennt zugleich während der größten Siege die Hohlheit eines solchen Lebens. Schließlich stirbt er im Kampf. Im zweiten Teil (S. 63-268) wird das Leben von Parzival, dem Sohn von Gahmuret und Herzeloide, erzählt. Herzeloide zieht ihren Sohn fern von Welt und brutalem Ritterleben auf. Doch Parzival will unbedingt Ritter werden, zieht in einem von der Mutter genähten „Narrenkleid“ los. Er wird ein berühmter Ritter, findet aber zunächst keine Aufnahme in die berühmte Gralsburg. Erst nach langem Herumirren und Suchen nach dem Gral, nach der Erkenntnis eigener Sündhaftigkeit und innerer Läuterung beim Besuch eines Einsiedlers wird er aufgenommen. Der dritte Teil, eingebettet in die Parzival-Handlung (S. 156-203, 219-258), handelt von Gawain, dem Neffen von König Artus. Gawain muss seine Schwester Ithonie aus den Fängen Klinschors befreien, will Parzival bei seiner Gralssuche behilflich sein, kämpft aber später ohne sein Wissen gegen Parzival um die Gunst von Herzogin Orgeluse.

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