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A. Lechner: Die Abenteuer des Odysseus

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Lechner_Die Abenteuer des Odysseus

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Zum Inhalt

Auguste Lechner berichtet in Form eines historischen Jugendromans von den Irrfahrten des Odysseus. Odysseus ist der König der Insel Ithaka, Sohn des Laertes und der Antikleia. Die Ilias, Homers Mythos über den trojanischen Krieg, endet mit der Erstürmung Trojas im zehnten Jahr des trojanischen Krieges. Die griechischen Helden mussten heimkehren. Odysseus aber war es bestimmt, zehn Jahre auf der Suche nach seiner Heimat umherzuirren. Die Odyssee Homers beschreibt auch das zehnte Jahr der Irrfahrten des Odysseus. Während die Götter Rat halten über das Schicksal des Odysseus, nutzt Athene, seine Beschützerin, die Gelegenheit und fordert seine Flucht aus der Gefangenschaft bei Kalypso, der Nymphe. Athene erscheint bei Telemachos, dem Sohn des Odysseus in Form des Freundes Mentes: sie beschwört ihn, die Freier seiner vereinsamten Mutter Penelope aus dem Palast zu vertreiben und sich um die Heimkehr seines Vaters zu sorgen. Telemachos aber stößt auf Widerstand seiner Leute, doch immer wieder hilft Athene in Gestalt des Mentes. Während der Reise müssen Odysseus und seine Mannschaft zahlreiche Abenteuer bestehen, viele gefährliche Hindernisse überwinden. Für einige sind sie selbst verantwortlich, andere haben sie der Feindseligkeit besonders des Gottes Poseidon zu verdanken. Indem sie zum Beispiel den Zyklopen Polyphem blendeten, erzürnten sie dessen Vater Poseidon, den Gott der Meere; dieser bereitete ihnen daraufhin über Jahre hinweg Schwierigkeiten. Ein Jahr verbrachte Odysseus bei der Zauberin Kirke, sieben Jahre bei der Nymphe Kalypso. Er verlor alle seine Gefährten. Dank der Hilfe der Athene kam Odysseus endlich allein nach Hause, fand aber seine Frau Penelope von Freiern bedrängt vor. Als Bettler verkleidet, wurde er zunächst nur von seinem sterbenden Hund Argos erkannt. Er fand jedoch heraus, dass Penelope ihm treu geblieben war, tötete dann zusammen mit seinem Sohn Telemachos die Freier und untreuen Mägde. Ein letzter Kampf gegen die Familien der getöteten Männer befriedete wiederum Athene. Seine Abenteuer wurden in der Literatur und Bildenden Kunst immer wieder aufgenommen und paraphrasiert; im 20. Jahrhundert zumal im "Ulysses" von James Joyce. 1997 wurde die Geschichte des Odysseus unter dem Titel "Die Abenteuer des Odysseus" verfilmt.

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