Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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S. Zeevaert: Max, mein Bruder

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Zeevaert_Max, mein Bruder

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Zum Inhalt

Ein 10-jähriger Junge erkrankt an Knochenkrebs. Seine Krankheit und sein Sterben werden von der Zwillingsschwester erzählt, die ihm sehr nahe steht und alles intensiv miterlebt. Das Schicksal des Bruders wird mitdurchlitten und getragen von der ganzen Familie, die während des Krankheitsprozesses näher zusammenrückt und in der Gemeinschaft Trost findet. Krankheit, Leiden und Sterben werden im Familienleben erlebt und der Tod am Ende auch angenommen. Aber Hoffnung und Lebensannahme bleiben. 

Zur Problematik des Buches und Eignung für den Unterricht 

Das Buch vermag Hilfen zu geben, sich mit dem Sterben anderer auseinanderzusetzen, es auszuhalten und dennoch Lebenskraft zu behalten. Kindern des 4./5.Schuljahres ist der Tod normalerweise gedanklich noch fern, falls sie ihn nicht in unmittelbarer Nähe selbst erlebt haben. Sie wissen aber von seiner Unausweichlichkeit und werden von seinem Ernst angezogen. Die Gleichaltrigkeit der Protagonistin Johanna zu Leserinnen und Lesern bietet die Voraussetzung für eine starke Identifizierung und für die Motivation zum Miterleben des Schicksals der geschilderten Hauptperson bzw. deren Familie. Die einfache, lebendige und sehr einfühlsame Erzählart der Autorin bezieht alte wie junge Leserinnen und Leser sofort in das Geschehen ein. Die Lektüre dieses Buches leitet dazu an, gedanklich wie gefühlsmaÅNssig Einstellungen und Verhaltensweisen durchzuspielen, die irgendwann in der Zukunft notwendig werden können. Sie leistet prophylaktische Lebenshilfe. Die Illustration des Covers kann am Ende der Lektüre verstanden werden und den Leseeindruck vertiefen.

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