Die Ausschreibung 2007
- Mit diesem Jugendpreis gedenkt die Berghof Stiftung des Lebens und Wirkens von Hans Götzelmann, dem ersten und langjährigen Geschäftsführer der Berghof Stiftung.
- Die Berghof Stiftung würdigt mit dem „Hans-Götzelmann-Preis für Streitkultur“ Projekte, in denen Kinder und Jugendliche sich für Gewaltabbau und konstruktiven Umgang mit Konflikten einsetzen.
- Mit der Vergabe des Preises sollen Initiativen gefördert werden, die zur Nachahmung einladen und noch nicht genügend bekannt sind. Die Auszeichnung soll insbesondere Kinder und Jugendliche ermutigen und in ihren Aktivitäten bestärken.
- Die Projekte können von allen interessierten Personen vorgeschlagen werden; Eigenbewerbungen sind möglich.
- Die Bewerbungen sollen bis zum 31. 12. 2007 vorliegen. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Jury.
- Der Preis wird seit 2002 im Rhythmus von zwei Jahren jeweils im Mai vergeben.
- Der Preis ist mit insgesamt eur 5.000,– dotiert und wird
- Gruppe I: bis zu 14 Jahren, EUR 2.500,– für zwei Alterstufen vergeben.
- Gruppe II: 14 bis 21 Jahre, EUR 2.500,–
Der „Hans-Götzelmann-Preis für Streitkultur“ wurde 2001 im Zusammenhang mit dem 70. Geburtstag des Stifters der Berghof Stiftung, Prof. Dr. Georg Zundel (1931–2007), ins Leben gerufen. Der Preis versteht sich auch als ein Beitrag der Stiftung zur UNO-Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zugunsten der Kinder dieser Welt (2001–2010).
Ziel
Kinder und Jugendliche befähigen und ermutigen, eine konstruktive Streitkultur zu entwickeln, zum Beispiel:
- Alternativen zum gewaltsamen Konfliktaustrag sichtbar machen
- Ansätze zur Vermeidung und zum Abbau aller Formen von Gewalt erproben
- Dialoge zwischen Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen und Weltregionen durchführen
- Projekte gestalten die ein faires Zusammenleben im eigenen Umfeld und weltweit zum Ziel haben.
Profil
- Besondere Aufmerksamkeit für Projekte und Initiativen, die mit diesem Ziel von und mit Kindern und Jugendlichen entwickelt und ergriffen werden.
- Besondere Aufmerksamkeit für Schulen, Stadtviertel, Kommunen.
Beispielfelder
- Initiieren und /oder Organisieren von Projekten und Veranstaltungen, z. B. in Schule, Stadtvierteln, Freizeiteinrichtungen, Clubs und Vereinen.
- Entwickeln von Arbeitsmaterialien und anderen Hilfsmitteln in Bild, Ton und Schrift oder multimedial, die Kinder und Jugendliche zum Konfliktlernen anregen.
- Projekte, die auf die Verbreitung der beschriebenen Ansätze in Öffentlichkeit und Medien abzielen, insbesondere in Medien und Programmen, die Kinder und Jugendliche ansprechen oder von ihnen produziert bzw. mitgestaltet werden.
Nominierung/Bewerbung
für den Preis vorgeschlagen werden können Personen, gruppen von Personen, Projektteams, organisationen und institutionen. eigenbewerbungen sind möglich.
- Das Einverständnis der Nominierten muss eingeholt werden.
- Die Bewerbungen müssen in deutscher Sprache erfolgen.
- Der Wohnsitz/Tätigkeitsort der Nominierten unterliegt keiner Einschränkung.
Die Preisvergabe erfolgt nach Altersgruppen getrennt:
- Gruppe I: bis zu 14 Jahren
- Gruppe II: 14–21 Jahre
Preisträger können bei der unmittelbar folgenden Ausschreibung nicht erneut vorgeschlagen werden.
Kriterien der Nominierung
1. Die Aktivität/Das Projekt
- soll zur Auseinandersetzung und Nachahmung anregen;
- soll neue Wege aufzeigen, um vorhandene Ideen und Ressourcen zu nutzen und weiterzuentwickeln;
- soll mehr als eine spontane Aktion sein und erkennbare Folgen haben.
2. Die Bewerbung muss schriftlich erfolgen (max. fünf Seiten) und folgende teile enthalten:
- eine Dokumentation der durchgeführten Aktivitäten,
- eine Darstellung der erzielten Ergebnisse,
- eine Bewertung der Ergebnisse,
- Informationen, wie im Falle einer positiven Entscheidung der Jury das Preisgeld eingesetzt werden soll,
- einen Vorschlag /eine Anregung, wie die eigene Idee eventuell auf andere Situationen übertragen werden kann.
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