Anlässlich des 100. Internationalen Frauentags am 8. März 2011 wird die Ausstellung 1000 Friedensfrauen im Tübinger Rathaus gezeigt. Die Ausstellung porträtiert Frauen, die sich weltweit für Versöhnung und Wiederaufbau, für Menschenrechte und ökologische Sicherheit engagieren. Anne Romund vom Institut für Friedenspädagogik (ift) wird zur Eröffnung am 08. März 2011 im Rathaus einen Kurzvortrag halten.
Außerdem bietet das ift am Donnerstag, den 10. März von 18 bis 20 Uhr einen Workshop über Frauen als Friedensstifterinnen an, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.
Das Programm der Eröffnung am 8. März, 19 Uhr im Tübinger Rathaus: Eröffnung durch Oberbürgermeister Boris Palmer und Dr. Susanne Omran. Vorträge: Heide Schütz, Frauennetzwerk für Frieden, Bonn und Anne Romund, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Filmvorführung – 1000 Frauen und ein Traum (auch während der gesamten Ausstellungsdauer vom 8.3.2011-8.4.2011). Musikalische Umrahmung und ein Buffet der Frauengruppe des Türkischen Vereins.
Das vollständige Programm rund um den 100. Frauentag: 100_j_frauentag.pdf
Vom 13.-15. Februar 2011 trafen sich in Murrhardt die Projektpartner zu Start von Values versus Violence. Beteiligt sind an diesem zweijährigen internationalen Projekt neben dem Kreisjugendring Rems-Murr, Organisationen aus Ungarn (For Youth of Baranya), England (Kids Taskforce), Nordirland (174Trust) sowie die Stiftung gegen Gewalt an Schulen / Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden, und die finnische Psychologin Kirsti Palonen mit ihrer Erfahrung in der Traumaarbeit.
Das Institut für Friedenspädagogik (ift) ist für die pädagogische Konzeption des Projektes verantwortlich. Ein mehrstufiges Qualifizierungstraining, das vom ift entwickelt und durchgeführt wird bildet Value Communicators aus und bereitet diese darauf vor eigene Trainings zur Wertevermittlung in Ungarn, England, Nordirland und im Rems-Murr-Kreis durchzuführen. Parallel dazu wird ein pädagogisches Handbuch entwickelt, in das die Erfahrungen aller Projektbeteiligten einfließen werden.
Murrhardter Zeitung: werte-in-einer-globalen-welt-wwwmurrhardter-zeitungde.pdf
Projektbeschreibung: summary_2010_12_09.pdf
Zum Red Hand Day, dem Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten (12.2.2011) , haben die Kindernothilfe, missio, terre des hommes, UNICEF Deutschland und das Deutsche Bündnis Kindersoldaten den Schattenbericht Kindersoldaten 2011 vorgestellt.
Der Schattenbericht 2011 bezieht sich auf den dritten und vierten Bericht der Bundesrepublik Deutschland an die Vereinten Nationen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und ihrer Zusatzprotokolle. Dieser Bericht wurde Mitte 2010 vom Bundeskabinett verabschiedet und liegt dem UN-Ausschuss zur Prüfung vor. Da Deutschland seine Verpflichtungen zum Thema Kindersoldaten und die abschließenden Empfehlungen des UN-Ausschusses aus der Sicht der Herausgeber des Schattenberichtes nach wie vor unzureichend umsetzt, haben sich diese dazu entschlossen, diesen Schattenbericht erstellen zu lassen.
Kindernothilfe / missio / terre des hommes / UNICEF Deutschland (Hrsg.): Schattenbericht im Rahmen des Staatenberichtsverfahrens zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes und zum Fakultativprotokoll betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten von Dr. Hendrik Cremer. Duisburg 2011.
Der Schattenbericht als PDF: schattenberichtkindersoldaten2011.pdf
Am 9.2.2011 fand das erste Betreuertraining für Peace Counts School in Mössingen statt. Zwei weitere Trainings werden im April folgen. Vom 3. - 25. Mai wird im Quenstedt-Gymnasium Mössingen die Ausstellung ‘Peace Counts. Die Erfolge er Friedensmacher’ gezeigt. Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen veranstaltet während des Ausstellungszeitraums Workshops für alle Klassen, um Schülerinnen und Schülern Motive und Methoden der Friedensmacher verständlicher zu machen. Dieses pädagogische Begleitprogramm bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung an. Das Begleitprogramm wird von Studentinnen und Studenten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. durchgeführt.
Flyer als PDF: flyer_moes_11.pdf
Mit dem Medienpaket Mit dem Ball durchs Leben verknüpfen das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und KICKFAIR erneut ein Fußballgroßereignis mit Globalem Lernen und bereiten es didaktisch für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit auf. Mädchen und junge Frauen aus der ganzen Welt erzählen, welche Bedeutung Fußball in ihrem Leben spielt, wie er ihre Entwicklung unterstützt hat und welche Herausforderungen sie zu überwinden hatten. Die Biographien aus Indien, Kambodscha, Ruanda, Palästina, Brasilien etc. öffnen pünktlich zur Frauen-Fußballweltmeisterschaft in Deutschland Zugänge zu Fragestellungen um die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen.
Das Medienpaket umfasst 13 Poster mit Biographien, eine Broschüre (60 S., DIN A4), DVD mit Videosequenzen, Audio-Beiträgen und Fotostrecken. Auslieferung: März 2011.
Flyer: flyer_ansicht_klein.pdf
Die neue Ausgabe der ZEP -Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik- widmet sich dem Themenkomplex Friedensbildung und Friedenspädagogik (Ausgabe 4/2010). Sie enthält einen Artikel von Uli Jäger mit dem Titel Multi-Track: Anregungen zur Konzeption einer zeitgemäßen Friedenspädagogik.
Zusammenfassung: Der Artikel beschreibt inhaltliche und didaktische Leitaspekte einer international ausgerichteten, zeitgemäßen Friedenspädagogik. Dabei geht es um das Zusammenspiel von Friedenswissenschaft, Friedenspädagogik und Journalismus, um die Integration unterschiedlicher Ziel- und Akteursgruppen sowie um die Gestaltung von Lernarrangements und offenen Lernräumen für Konflikttransformation. Es wird empfohlen, dass sich die Friedenspädagogik in Deutschland verstärkt theoretisch fundiert, international vernetzt und geeignete Elemente des Multi-Track Ansatzes für die eigene Entwicklung fruchtbar macht. Als Beispiel dient das internationale Projekt ‘Peace Counts on Tour’.
Der Artikel als PDF: friepaed_zep.pdf
ZEP-Ausgabe 4/2010.
Am 2. 2.2011 trafen sich 25 Personen aus verschiedenen Organisationen beim Runden Tisch Gewaltprävention im ift. Frau Darkashly vom Kontaktbüro Prävention (Ministerium für Kultus und Sport BW) berichtete über die Neustrukturierung des Präventionsbereiches an Baden-Württembergs Schulen. Die Bereiche Gewalt- Sucht- und Gesundheitsprävention werden in Zukunft zusammengefasst werden. Bereits im Februar 2011 wird die Einführung des Präventionsprogramms nach Dan Olweus an allen Schulen in Baden-Württemberg beginnen. Der Landtag wird am 3.2.2011 die entsprechenden Beschlüsse fassen.
Die Landtagsdrucksachen im PDF-Format:
Drucksache 14/7412: Gewaltpräventionsprogramm nach Dan Olweus: 14_7412_d.pdf
Drucksache 14/7409: Gewaltprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen: 14_7409_d.pdf
Drucksache 14/7411: Ausbau der schulpsychologischen Beratung: 14_7411_d.pdf
Drucksache 14/7413: Stärkung der Medienpädagogik: 14_7413_d.pdf
Das Netzwerk Lebenslinien traf sich am 26. Januar 2011 in Winnenden. Besprochen wurde der Stand der Planungen zum zweiten Jahrestag des Amoklaufes in Winnenden. Neben einem Fachgespräch und einem öffentlichen Veranstaltung über Gelingensbedingungen für Gewaltprävention am 4.2.2011 wird am 11.3.2011 eine ‘Werte-Fahrt’ stattfinden bei der sieben Stationen angefahren werden, die den Blick für Lebensfragen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft öffnen.
In einem zweiten Teil griff Günther Gugel (ift) in einem Vortrag das Phänomen Faszination von Waffen auf und stellte dabei pädagogische Umgangsmöglichkeiten zu Diskussion.