Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

Home / Institut / Blog

SIPRI Yearbook 2010 - Militärausgaben

yb_2010_titel_200.jpgDie Finanzkrise und die wirtschaftliche Rezession, die die meisten Teile der Welt beeinflusst haben, hatten scheinbar wenig Auswirkungen auf die Militärausgaben, die Waffenproduktion und die Rüstungstransfers.

Andererseits hat die Krise vermutlich den Willen und die Fähigkeit der bedeutendsten Regierungen und multilateralen Institutionen untergraben, in andere, nichtmilitärische Ressourcen zu investieren, um den Herausforderungen und die Instabilitäten zu begegnen, die Gesellschaften und Individuen weltweit bedrohen.

Dieses Hintergrundmaterial für Medien gibt einen Querschnitt aus dem SIPRI-Jahrbuch 2010 wieder und beleuchtet verschiedene Aspekte die mit Militärausgaben in Zusammenhang stehen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Hintergrundpapier: storypackage_milex.pdf

Weltweite Trends bei den Militärausgaben

• Die geschätzten Gesamtausgaben für das Militär weltweit betrugen im Jahr 2009 1.531 Milliarden US $ (zu aktuellen Preisen).

• Die Ausgaben stiegen preisbereinigt um 5,9 % im Jahr 2008 und um 49 % verglichen mit dem Jahr 2000.

• Der preisbereinigte Zuwachs in den USA von 47 Milliarden US $ entspricht 54 % des weltweiten Anstiegs.

• Signifikante Anstiege gab es auch bei Regionalmächten, wie China, Indien und Brasilien.

• Die Ausgaben stiegen in allen Regionen und Subregionen, mit Ausnahme des „Mittleren Ostens“.

• Die Region mit dem schnellsten preisbereinigten Anstieg war „Asien und Ozeanien“ mit 8,9 %.

• Die Subregion mit dem schnellsten preisbereinigten Anstieg war in 2009 „Südasien“ mit 10,9 %,

• Die globale Finanzkrise und die ökonomische Rezession hatten geringen Einfluss auf die weltweiten Militärausgaben.

 

 sipri_military-expend.jpg

  Media Background - Military expenditure, SIPRI Jahrbuch 2010

 

SIPRI-Yearbook 2010

 

 

Verwandte Beiträge



Abonnieren