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Grünes Licht für Südafrika

suedafrika_14.jpgJetzt steht es endgültig fest: Mitte Februar 2010 werden Nadine Heptner, Uli Jäger und Tilman Wörtz zur achten Station von “Peace Counts on Tour” aufbrechen, Ziel ist Südafrika. Partner in Kapstadt sind u.a. das gtz-Projekt “Youth Development through Football” und die New World Foundation.

Ansatz, Materialien und Methoden von „Peace Counts on Tour“ ermöglichen in den Workshops eine gezielte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen und Arten von Gewalt, ergründen generelle Ursachen und Funktionen von Gewalt und analysieren Verhaltensweisen, die zu einer Konflikteskalation führen und welche Möglichkeiten der Deeskalation bestehen. Dabei wird immer vom Allgemeinen auf die jeweiligen Probleme, Beispiele und Kontexte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen und deren eigene Lebenswelt ins Zentrum der Diskussion und Analyse gerückt. 

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird dabei die Möglichkeit gegeben, Alltagskonflikte und Gewaltsituationen in ihrem Umfeld zu untersuchen und Möglichkeiten der Bearbeitung zu erörtern. Dabei nehmen sie verstärkt ihre Rolle als neutrale dritte Partei, aber auch als Vorbild für ihre Zielgruppe deutlicher wahr. Daneben lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Methoden der Friedenserziehung kennen, setzen sich mit (persönlichen und politischen) Friedensvorstellungen und –visionen auseinander, diskutieren gemeinsam über Kompetenzen und Fähigkeiten für „Frieden machen“ und formulieren schließlich eine eigene Vision von einer Zukunft Südafrikas im Bezug auf ihre Zielgruppe. „Peace Counts on Tour“ setzt dabei auf der individuellen Ebene an, weil Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Journalistinnen und Journalisten als relevante Akteure in ihrem jeweiligen Umfeld wirken können. Die Teilnahme an „Peace Counts on Tour“, so zeigt es sich aus den Erfahrungen vergangener Stationen, motiviert und inspiriert zu local ownership und Adaption des Ansatzes von „Peace Counts“ und zur eigenständiger Weiterarbeit mit den entsprechenden Materialien. Impulsgeber ist dabei das „Peace Counts on Tour Team“, lokale Expertinnen und Experten für die Konfliktlage, für die Maßnahmen der Gewaltprävention und für Friedensvorschläge sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops mit ihren Hintergründen und Erfahrungen.

Gewaltpräventive und friedensfördernde Jugendarbeit ist in Südafrika ein wichtiger Ansatz für Veränderungen. Jugendliche benötigen unter diesen schwierigen Bedingungen und Lebensumständen Vorbilder und Wertvorstellungen bei der Suche nach Orientierung. Des weiteren zeigen Untersuchungen aus unterschiedlichen Konfliktregionen, dass Jugendliche wichtige Akteure in einem Friedensprozess sein können. Hier setzt „Peace Counts on Tour“ in Südafrika an, ermutigt durch die bisherigen weltweiten Erfahrungen. Diese haben verdeutlicht, wie sehr sich gerade Jugendliche von den eingesetzten Materialien und den Workshop-Settings ansprechen und inspirieren lassen.

Über die lokalen Partner in Südafrika können die gewünschten Zielgruppen des Projektes erreicht und als Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Workshops erreicht werden. Zu diesen Zielgruppen zählen:

- Lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Projektpartner, die mit Jugendlichen arbeiten;

- Jugendliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Projektparner, die bereits als (Peergroup-) Teamer in den jeweiligen (Fußball-) Projekten Erfahrungen haben und bereits Jugendgruppen betreuen;

- Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von lokalen NGOs-bzw.  kommunalen Verwaltungen, die im Bereich Gewaltprävention tätig sind;

- Journalistinnen und Journalisten, die bereits im Beruf stehen;

- und schließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von NGOs, die sich mit Medien- und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen.

Der Ansatz, mit Sport (Fußball) Lerninhalte zu verknüpfen und bessere Ausgangslagen für Kinder und Jugendliche zu schaffen, wird seit einiger Zeit vom Projekt YDF und seinen lokalen Partnern verfolgt und ist bereits in einigen Regionen Südafrikas erprobt worden. Dabei wird die Leidenschaft und Begeisterung für den Fußball mit Gewalt- und Aidsprävention kombiniert. Das Bildungs- und Journalismusprojekt „Peace Counts on Tour“ knüpft an einer Vielzahl der Inhalte des Projektes an und  stellt eine synergiehafte Ergänzung zu den Methoden der Gewaltprävention des Projektes dar.

Mehr Informationen über Peace Counts on Tour. 

 

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