Die beim ift veröffentlichte Praxisbox Medien und Gewalt ist in einem Sonderdruck für den Kreisjugendring Rems-Murr e.V. erschienen und wird dort als Grundlage für die Qualifizierung der MitarbeiterInnen und JugendgruppenleiterInnen verwendet.
Die Praxisbox Medien und Gewalt unterstützt die Auseinandersetzung und praktische Arbeit mit dem Thema Medien und Gewalt durch konkrete methodisch-didaktische Materialien und Medien. In einem ersten Grundlagenteil werden Grundinformationen zum Stand der Forschung über Medien und Gewalt referiert, die Problembereiche benannt und Umgangsmöglichkeiten für Schule und Jugendarbeit vorgestellt. Für diese konkreten Zugänge werden im Materialienteil (M1- M45) direkt,einsetzbare Arbeitsblätter, Grafiken, Übungen u.a. angeboten. Die 30 Bild- und Textkarten ermöglichen durch visuelle Impulse bzw. konkrete Aufforderungen zur Stellungnahme eine direkte Auseinandersetzung mit zentralen Fragen und Argumenten der Diskussion. Die CD-ROM bietet darüber hinaus multimediale Möglichkeiten der Beschäftigung sowie Quellenmaterialien an.
Günther Gugel: Praxisbox Medien und Gewalt. Problemfelder und Handlungsmöglichkeiten. Booklet, Bild- und Textkarten, CD-ROM. 88 Seiten Booklet, 30 Bildkarten, 30 Textkarten 13,5 x 21 cm, vierfarbig, CD-ROM, in einer Hardbox. Tübingen 2011. ISBN 978-3-932444-61-6
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit.
In einer aktualisierten Neuauflage ist soeben erschienen: Günther Gugel: Gewaltfrei leben lernen. Was Sie über die Ursachen von Gewalt und Möglichkeiten des Umgangs damit wissen sollten. 10. aktual. Aufl., 2011, 16 S., zweifarbig, geheftet 14×21 cm. ISBN: 978-3922833-83-3
Das Heft informiert, was gewalttätiges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen begünstigt. Es zeigt, wie gewaltfreies Leben gelernt werden kann und welche Rolle dabei Eltern und Schule spielen. Es werden Möglichkeiten des erfolgreichen Streitens aufgezeigt und deutlich gemacht, wie man der Gewalt vorbeugen kann.
Gemeinsam mit 16 kolumbianischen Journalisten und Fotografen produzieren Tilman Wörtz und Uli Reinhardt von der Agentur Zeitenspiegel, einer Partnerorganisation des Instituts für Friedenspädagogik, von Mitte Oktober bis Ende November Reportagen über Friedensmacher. Sie haben sich für dieses Projekt die kolumbianische Provinz Norte de Santander ausgesucht. Die Reportagen erscheinen in der dortigen Tageszeitung La Opinia, als Hörfunkfeature in einem Netz von Kommunalradios und in Form eines Geschichtenerzählers auf öffentlichen Plätzen. In den folgenden Wochen schreibt Tilman Wörtz in diesem Blog über das Projekt, das die GTZ finanziell und logistisch unterstützt.
www.zeitenspiegel.de/de/news/blog-peace-counts-in-kolumbien
Am 20.10. fand im ift das erste von zwei BetreuerInnentrainings für die Durchführung des Begleitprogramms zur Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher vom 8.11.-4.12. in Backnang statt. 15 Studierende, SchülerInnen und Auszubildende aus Tübingen, Heidelberg, Stuttgart und Backnang befassten sich intensiv mit den Grundlagen und dem Ansatz von Peace Counts und lernten die 10 Reportagen der Ausstellung und FriedensmacherInnen kennen.Schulklassen und Gruppen können sich für die Workshops beim Kreishaus der Jugendarbeit Rems-Murr, Marktstr. 48, 71522 Backnang anmelden (07195-9773081, E-Mail: peacecounts@jugendarbeit-rm.de)Eine Veranstaltung des Kreishauses der Jugendarbeit Rems-Murr in Kooperation mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und der Agentur Zeitenspiegel, Weinstadt.
Wie Menschen Frieden lernen. Friedenspädagogik in Konfliktregionen am Beispiel Peace Counts ist der Titel eines neuen Seminarangebotes des Instituts für Friedenspädagogik an der Universität Tübingen. Das Hauptseminar (Montag, 16.00, Georg-Zundel-Haus) wird von Uli Jäger angeboten und wendet sich vor allem an die Studierenden des Masterstudienganges Friedensforschung/Internationale Politik. Teil des diesjährigen, praxisorientierten Seminars ist die Präsentation der Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher an der Universität Tübingen.
Stellungnahme des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V.Die Auseinandersetzung um das Projekt Stuttgart 21 hat sich in den zurückliegenden Monaten und Wochen zu einem inhaltlich verfahrenen, emotional hoch aufgeladenen und stark eskalierten Konflikt entwickelt. Vor dem Hintergrund von Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Friedens- und Konfliktforschung lassen sich idealtypisch mehrere grundlegende Anforderungen an den anstehenden Prozess konstruktiver Konfliktbearbeitung benennen.Die ift-Stellungnahme zu Stuttgart 21 als PDF-Datei: stutt21.pdf
‘Stuttgart 21: Hat Vermittlung eine Chance?’ weiterlesen
Für Workshops mit Schulklassen während der Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher in Backnang (8.11.-4.12.2010) suchen wir noch studentische Betreuerinnen und Betreuer, die in kleinen Teams das pädagogische Begleitprogramm durchführen. Die Betreuerinnen und Betreuer erhalten eine spezifische Qualifizierung und werden entsprechend ihrem Zeitbudget eingesetzt und vom ift begleitet. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich. Fahrtkosten werden erstattet. Weitere Informationen erhalten Sie beim ift: 07071/920510, kontakt@friedenspaedagogik.de
Informationen über das pädagogische Begleitprogramm.
Informationen über Peace Counts School in Backnang: pc_flyer_2010_b.pdf
Anfang November kann bei der Bundeszentrale für politische Bildung in der Reihe Themenblätter im Unterricht eine neue Ausgabe mit dem Titel Afghanistan kontrovers bestellt werden. Jedes Themenblatt enthält einen Kommentar für LehrerInnen, Kopiervorlagen sowie Arbeitsblätter im Klassensatz. Die Ausgabe zu Afghanistan wurde von Uli Jäger, ift, erstellt.
Afghanistan kontrovers als PDF-Datei: 4124_tb84_afgha.pdf
Auf Einladung von Brot für die Welt hat Uli Jäger das internationale Projekt Peace Counts on Tour im Haus der Evangelischen Kirche Deutschlands in Brüssel vorgestellt. Brot für die Welt ist einer der Partnerorganisationen des vom Institut für Friedenspädagogik, der Agentur Zeitsenspiegel und der Culture Counts Foundation getragenen Projektes. Im Mittelpunkt des Brüsseler Gespräches (u.a. mit Gabriel Vinals, Political Desk Officer India, EU-Kommission) stand die Durchführung des Projektes in Indien. Weiterer Referent war Wilfred D’Costa, von der indischen Partnerorganisation INSAF.
Werte vermitteln war das Thema einer Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die am 2.10.2010 in Backnang stattfand.24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine grundlegende Einführung in das Thema und erprobten die methodischen Ansätze der neuen Praxisbox Werte vermitteln. Dabei wurden verschiedene Zugänge (Übungen, Bildkarten, audiovisuelle Materialien) verknüpft und so auch unkonventionelle Arbeitsweisen ermöglicht.
Das Seminar wurde als Kooperationsveranstaltung des Kreisjugendrings Rems-Murr e.V. und des ift von Günther Gugel im Kontext des Projektes Lebenslinien durchgeführt.
Informationen zur Praxisbox Werte vermitteln.