Jahresfortbildung zum Coach für Konflikttransformation und Gewaltprävention
Diese Fortbildung befähigt für konstruktive Konfliktbearbeitung und gelingende Gewaltprävention indem diese Themenbereiche wissenschaftlich fundiert erarbeitet, ideenreich und kreativ umgesetzt und langfristig engagiert verwirklicht werden. Dies kann nur gelingen, wenn Veränderungsprozesse eingeleitet und angegangen werden.
Dieses Angebot ist deshalb für Menschen,
- die Veränderungsprozesse in Gruppen und Organisationen initiieren und begleiten wollen;
- die zu ihrem beruflichen Know-How neue Erfahrungen und professionelle Kompetenzen in einem gemeinsamen Lernprozess erwerben wollen; und
- die diese Erfahrungen mit anderen in der Praxis gezielt einsetzen und teilen wollen.
Praxisrelevanz
In jedem Themenblock werden auch direkt in der Praxis einsetzbare Materialien und Lernmodelle vorgestellt und deren Anwendung eingeübt.
Praxisprojekt
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer arbeitet fortbildungsbegleitend in einem Praxisprojekt mit bzw. initiiert ein eigenes Praxisprojekt, das gemeinsam reflektiert und ausgewertet wird.
Abschlussarbeit und Kolloquium
Für die Zertifizierung der Fortbildung fertigen alle Teilnehmenden eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem selbst gewählten fortbildungsbezogenen Thema an. Zentrale Thesen dieser Arbeit werden in einem Abschlusskolloquium vorgestellt und diskutiert.
Alle Seminarthemen gehen von den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer aus und beziehen diese stark mit ein.
‘Coach für Konflikttransformation’ weiterlesen
Am 14.7.2010 führen sieben Betreuerinnen und Betreuer am Paracelsus Gymnasium Hohenheim im Rahmen eines Aktionstages Peace-Counts-Workshops mit drei 10. Klassen durch.
Uli Storz, Lehrer am PGH berichtet: Am 14.Juli war es wieder soweit! Das PGH löst seine Selbstverpflichtung im Rahmen seiner Auszeichnung als Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage ein: alljährlich eine Veranstaltung zu organisieren und sich damit gegen alle Formen der Diskriminierung, des Rassismus und Fremdenhasses zu engagieren. Alle Schülerinnen und Schüler des PGH waren aufgerufen, sich an der vom Politik-AK geplanten Aktion zu beteiligen. Und sie haben auch in diesem Schuljahr ihre Selbstverpflichtung mit großem Engagement eingelöst!
‘Workshops am Paracelsus Gymnasium Hohenheim’ weiterlesen
Die Ausgabe 2010 der ift news berichtet u.a. über:
Erfurter Netcode für frieden-fragen.de: Im April 2010 wurde das Internetangebot des ift für Kinder www.frieden-fragen.de mit dem Qualitätssiegel für inhaltlich und gestalterisch besonders gelungene Kinderseiten im Internet ausgezeichnet.
Peace Counts on Tour in Kolumbien: Kolumbien war die siebte Station des Peace Counts on Tour Projekts mit der Ausstellung Peacebuilders Around the World und den begleitenden friedenspädagogischen und journalistischen Workshops.
Konflikte konstruktiv bearbeiten: Prof. Dr. Friedrich Glasl über Konflikteskalation und gelungene Konfliktbearbeitung.
Werteerziehung und Gewaltprävention: Prof. Dr. Christoph Scheilke über Grundlagen der Wertevermittlung und Elementaria für die Umsetzung einer Erziehung zur Ehrfurcht vor dem Leben.
Die Printausgabe kann kostenlos über das ift bezogen werden.
ift news 2010 als PDF: ift_news2010_s.pdf
Die monatliche Kundenzeitschrift der Drogeriemarktkette dm Alverde greift das Thema Zivilcourage auf. In jeder der 12 Augaben im Jahr 2010 wird ein Artikel über Zivilcourage aufgenommen und an einem konkreten Beispiel gezeigt was zivilcouragiertes Handeln bedeutet. Für das Juli-Heft 2010 wurde ein Interview mit Günther Gugel (ift) geführt, das in dem Artikel zitiert wird. Die Zeitschrift Alverde hat eine Auflage von 600.000 Exemplaren und liegt in jeder dm-Filia aus.
Im Rahmen des Hauptseminars Friedenspädagogik in Konflikt- und Kriegsregionen (WS 2009/2010, Dozent: Uli Jäger) am Institut für Politikwissenschaft, Abteilung Internationale Beziehungen / Friedens- und Konfliktforschung, der Universität Tübingen wurde beschlossen, Seminararbeiten zu ausgewählten Themen der Öffentlichkeit in Form von Online-Handbuchartikeln zugänglich zu machen. Die ersten Artikel sind im Internet verfügbar, weitere werden folgen.
www.friedenspaedagogik.de/themen/friedenspaedagogik_in_konflikt_und_krisenregionen
Das Projekt Friedensstadt Tübingen wird mit einer 2. Friedensstadtwoche vom 10. – 18. Juli 2010 weitergeführt. In diesem Zeitraum finden verschiedene Veranstaltungen im Bereich Bildung, Ökologie, Sport, Frieden und Kultur statt.Das ift beteiligt sich mit Workshops für Schulklassen die bereits seit dem 14.6. laufen und an denen 17 Schulklassen teilnehmen. Des Weiteren bietet das ift eine Informationsveranstaltung zum Thema Peace Counts - wie können wir Gewalt überwinden an (15.7. 20.00 Uhr im Gemeindehaus Lamm).
Organisation: Gesellschaft Kultur des Friedens. Mitwirkende Gruppen sind das Friedensplenum, Tübinger Progressive Americans, Informationsstelle Militarisierung e.V., Villa El Salvadore e.V., der Runde Tisch Friedensbündnis Tübingen und das ift.
Das Programm als PDF: friedensstadt_flyer_2010.pdf
Im Rahmen des Masterstudienganges Friedensforschung und internationale Politik bietet Günther Gugel im SS 2010 an der Universität Tübingen ein Seminar über Grundlagen und Ansätze der Friedenspädagogik an.
Friedenspädagogik befasst sich mit Grundfragen menschlichen Zusammenlebens. Fragen des Umgangs mit Konflikten und des Umgangs mit Gewalt stehen dabei im Zentrum. Dabei ist immer zu beachten, dass Friede nicht primär als pädagogisches, sondern als politisches Projekt zu verstehen ist. Welches Verständnis und welche Ansätze moderner Friedenspädagogik lassen sich heute identifizieren. Auf welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Annahmen und Erfahrungen bauen sie auf? Wie sehen konkrete friedenspädagogische Praxismodelle aus und wie ist ihre Wirksamkeit einzuschätzen? Behandelt werden u.a. Entwicklung und Stand der Friedenspädagogik, Kernthemen der Friedenspädagogik (Vorurteile und Feindbilder, Aggression und Gewalt, Konflikt und Frieden), sozialpsychologische Grundlagen (Autorität und Gehorsam, Verhaltensbeeinflussung durch Gruppen, Sicherheit, Bedrohung und Angst). Vergleichend werden in die Diskussion Ansätze wie Menschenrechtserziehung, Bildung für Nachhaltigkeit, interkulturelles Lernen und Globales Lernen einbezogen.
Informationen zum Masterstudiengang Friedensforschung und internationale Politik als PDF: plakat-mafip.pdf
Zur Internetseite des Masterstudiengangs.