Rüstungsexporte aus Deutschland – Das Geschäft mit dem Tod
Vortrag von Walter Schwenninger, Ex-MdB der Grünen – jahrelang aktiv in der Friedensbewegung, Dienstag, 20. Januar 2009, 20 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Am Markt 7, Tübingen
Zum 12. Mal hat die GKKE (Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung) ihren jährlichen Rüstungsexportbericht in Berlin präsentiert. Danach beliefen sich die deutschen Ausfuhrgenehmigungen im Jahr 2007 auf 8,7 Milliarden Euro, eine Milliarde mehr als im Jahr 2006, eine Steigerung von 13 %.
Nach dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI steht Deutschland damit an 3. Stelle nach Russland und den USA. Laut GKKE ist die mangelnde Transparenz bei der Vergabe der Exportgenehmigungen besonders besorgniserregend. Es sind in erheblichem Umfang Waffen geliefert worden in Länder, die in schwere interne oder grenzüberschreitende Gewaltkonflikte verwickelt sind wie Afghanistan, Indien, Israel, Nigeria, Pakistan und Thailand.
Veranstalter: Friedensplenum-Antikriegsbündnis, Friedensmahnwache Ohne Rüstung leben, Stiftskirchengemeinde Tübingen, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., Aktionszentrum Arme Welt - Weltladen
Der Rüstungsexportbericht der GKKE als PDF-Datei: reb_2008.pdf
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