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60 Jahre Menschenrechte

menschenre_13092ur050.jpgVor 60 Jahren, am 10 Dezember 1948 wurde zum ersten Mal ein internationales Abkommen zum Schutz der Menschenrechte unterzeichnet. Dies war ein wichtiger Schritt, doch auch heute noch werden Menschenrechte in vielen Ländern ignoriert und verletzt.

Menschenrechtserziehung ist ein wichtiges Instrument um die Menschenrechte bekannter zu machen und dadurch erst die Voraussetzung für ihre Durchsetzung zu schaffen.

 K. Peter Fritzsche, Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, formuliert diesen Zusammenhang so: „Menschenrechtsbildung hat eine dreifache, handlungsorientierte Botschaft: Steh auf für deine Rechte! Und: Diskriminiere nicht! Diese Botschaft richtet sich zuweilen an geradezu entgegen gesetzte Adressaten: an die potenziellen Opfer und an die potenziellen Verletzer. Darüber hinaus richtet sich dieser doppelte Imperativ jedoch an einen jeden von uns, denn ein jeder kann sowohl Opfer als auch Verletzer werden. Wenn wir noch die Solidarität mit den Opfern hinzunehmen, dann formuliert die Menschenrechtsbildung drei Imperative, für die auch die entsprechenden Handlungskompetenzen entwickelt werden müssen:

- Kenne und verteidige deine Rechte.

- Anerkenne die gleichen Rechte der anderen. Verhalte dich im Alltag selber so, dass du die Menschenrechte der anderen anerkennst und nicht verletzt.

- Verteidige nach deinen Kräften auch die Rechte anderer und helfe nach deinen Möglichkeiten Opfern von Menschenrechtsverletzungen.

 

Unterrichtsmaterialien zur Menschenrechtserziehung finden Sie hier.

 

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