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50 Jahre Studiengesellschaft für Friedensforschung München

studienges.jpgFestakt am Samstag, 13. Sept. 2008 im Rathaus München.

Das ift beglückwünscht die Studiengesellschaft für Friedensforschung e.V. München zu ihrem 50-jährigen Bestehen. 

1958 wurde die “Forschungsgesellschaft für Friedenswissenschaft” in München als deutsche Sektion der Genfer Muttergesellschaft durch die Psychoanalytikerin Christel Küpper, den Patentanwalt Dr. Franz Wuesthoff und die Reformpädagogin Dr. Elisabeth Rotten in München gegründet. Wenig später wurde sie in “Studiengesellschaft für Friedensforschung” umbenannt und als selbständige Organisation von Frau Küpper als der 1. Vorsitzenden geleitet. Auch wenn sich die Aufgabenschwerpunkte im Laufe der Jahre änderten - ähnlich wie die sicherheits- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland und weltweit - das Grundanliegen der Studiengesellschaft wurde und wird auch aktuell nach 50 Jahren mit gleicher Dringlichkeit gesehen: DENKANSTÖSSE FÜR EINE FRIEDLICHERE WELT zu geben.

 

Mit dem Ziel

“durch Förderung der Friedensforschung und durch Bewusstseinsbildung im privaten und öffentlichen Bereich dem Frieden zu dienen, in der Bevölkerung das kritische Denken und die eigene Urteilsbildung auf der Basis sachlicher Information zu fördern, um so zu ethisch-politischen Entscheidungen und verantwortlichem Handeln zu kommen”. Die gegenwärtige Situation hinsichtlich Gewalt, Konflikt, Krieg, Frieden und Umwelt in Deutschland, in Europa und weltweit stellt zwar wahrlich keinen Anlass zu Fest und Feier dar. Dennoch, ja gerade deshalb sind wir davon überzeugt, dass es wichtig ist, das 50-jährige Wirken einer Institution wie der Studiengesellschaft für Friedensforschung zu würdigen. Dies soll nicht in unbeschwerter, in Selbstlob schwelgender Festlichkeit geschehen, sondern im kritischen Rückblick auf sehr bewegte Zeiten der Geschichte, in denen Menschen mit Mut, Tatkraft und Ausdauer Pionierarbeit für eine friedlichere Welt geleistet haben. Wie diese Welt ohne alle diese Bemühungen heute aussähe, vermag niemand zu ermessen, aber vielfältige kleine, erfolgreiche Schritte sind sichtbar und können uns heute Mut machen. Da die Probleme der Zukunft eher an Komplexität zunehmen werden und die Menschen Lösungen immer weniger von Regierungen und offiziellen Experten erwarten, engagieren sich viele verantwortungsbewusste Bürger in zivilgesellschaftlichen Gruppen und Nichtregierungsorganisationen. Der Bedarf an objektiver Hintergrundinformation und verständlicher, wissenschaftlich fundierter Argumentationshilfe wird dadurch immer notwendiger.

Perspektiven

Das Nachdenken über die bisherige Form des Wirkens der Studiengesellschaft und zukünftige Formen der Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im Feld der Friedens-, Konflikt- und Umweltproblematik erscheint somit im Rahmen einer Jubiläumsfeier geradezu geboten. Ein halbes Jahrhundert solchermaßen engagierter ehrenamtlicher Tätigkeit eines gemeinnützigen Vereins sollte ein guter Anlass für Rückblick, Standortbestimmung und Zukunftsorientierung sein.

Deshalb sind alle an diesen Fragen interessierten Menschen herzlich zu dieser Feier eingeladen.

Der Vorstand der Studiengesellschaft für Friedensforschung 

 Flyer mit Programm des Festaktes am 13.9.2008 im Rathaus München: flyer_50j.pdf

www.studiengesellschaft-friedensforschung.de

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