Beitrag von Tilman Wörtz
Chinas Wirtschaft boomt, aber der Preis ist hoch: Millionen Menschen werden
unterdrückt. Darf man sich in einem solchen Land an Olympischen Spielen beteiligen?
Tilman Wörtz über Sinn und Unsinn von Boykottaufrufen.
Beitrag von Tilman Wörtz
Chinas Wirtschaft boomt, aber der Preis ist hoch: Millionen Menschen werden
unterdrückt. Darf man sich in einem solchen Land an Olympischen Spielen beteiligen?
Tilman Wörtz über Sinn und Unsinn von Boykottaufrufen.
Das Institut für Friedenspädagogik hat damit begonnen eine Dokumentation zur Geschichte der Friedenspädagogik aufzubauen. Aufgenommen werden Dokumente und Beiträge die die Diskussion in verschiedenen Zeitabschnitten repräsentieren. Die Dokumentation ist hier zugänglich.
Vortrag, Diskussion und Musik mit Reuven Moskovitz
26. März 2008, 19.30 Uhr
Georg Zundel Haus, Corrensstr. 12, 72076 Tübingen
Eines der erfolgreichsten Modelle für Frieden in Israel/Palästina ist das Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al Salam, an dessen Gründung im Jahr 1972 Reuven Moskovitz beteiligt war.
Unter den knapp hundert Friedensinitiativen in Israel/Palästina ist dies das einzige Modell mit völliger Gleichberechtigung für Juden und Palästinenser.
Welche Ansätze und Modelle von Friedenspädagogik sind in Israel zu finden? Was ist das “Erfolgsgeheimnis” von Neve Shalom/Wahat al Salam? Und: Welche Perspektiven zur Lösung des Konfliktes sind erkennbar?
Reuven Moskovitz
ist 1928 in dem Schtetl Frumsiaca im Norden Rumäniens geboren und überlebte trotz Verfolgung und Vertreibung den Holocaust. 1947 wanderte er in Palästina ein und wurde Mitbegründer des Kibbuz Misgav-Am an der libanesischen Grenze und später 1972 Mitbegründer von Neve Schalom/Wahat al Salam.
2001 erhielt Reuven Moskovitz den Mount Zion Award und 2003 wurde er mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Eine Veranstaltung des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Martinsgemeinde Tübingen
Peace Counts School: Eine Ausstellung mit pädagogischem Begleitprogramm für Schulen
26. Mai bis 13. Juni 2008 im Kloster Denkendorf, Pfarrscheune
Eröffnung am Sonntag, 25. Mai, 18.00 Uhr, u.a. mit dem Fotografen Uli Reinhard (Zeitenspiegel) und Joe Doherty, Nordirland.
Zu dieser Ausstellung bieten das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., das Journalistennetzwerk „Peace Counts“ und das Haus Abraham ein pädagogisches Begleitprogramm an, zu dem sich Schulklassen aller Schularten ab Klasse 9 anmelden können.
Thematisch knüpft die Ausstellung an Lehrinhalte der Fächer Gemeinschaftskunde, Welt-Zeit-Gesellschaft, Politik, Religion, Ethik und Deutsch an.
Das pädagogische Angebot findet nach Absprache von Montag, 26. Mai bis Freitag 13. Juni 2008 (jeweils Montag bis Freitag, vormittags und nachmittags) statt.
Aus Koordinationsgründen ist eine Anmeldung und Terminabsprache erforderlich, bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf: ausstellung@friedenspaedagogik.de oder 07071-920510.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.
Weitere Informationen zur Peace Counts School finden Sie hier.
Peace Counts on Tour wird mit der Ausstellung „Peace Builders around the world / Les faiseurs de Paix“ vom 11. bis 25. März 2008 zu Gast in Côte d’Ivoire sein. Das afrikanische Land ist nach den Aufenthalten in Sri Lanka und Mazedonien (2007) die dritte Station für Peace Counts on Tour. Elke Begander (ift) sowie Tilman Wörtz und Lukas Coch (Agentur Zeitenspiegel) werden Workshops u.a. mit Journalisten, Lehrern und Schülern leiten. Partner vor Ort ist das Goethe-Institut Abidjan. Das Projekt Peace Counts on Tour wird gefördert vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und vom Auswärtigen Amt. Weitere Informationen über Peace Counts on Tour finden Sie hier.
Das Institut für Friedenspädagogik wurde gemeinsam mit dem Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt vom Erziehungsministerium Luxemburg beauftragt ein umfassendes Konzept für die Implementierung von Friedenspädagogik und Gewaltprävention an den Grundschulen Luxemburgs zu entwickeln und zu implementieren.
Günther Gugel (ift) und Werner Wintersteiner (Klagenfurt) haben am 26.2.2008 mit La Ministre Mady Delvaux-Stehres, Ministre de l’Éducation nationale et de la Formation professionnelle, die ersten Gespräche geführt.