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Promote Peace Education- Versöhnung heute

publikum.jpgUnter dem Motto “Promote Peace Education - Versöhnung heute” stand die Veranstaltung des Instituts für Friedenspädagogik zum Volkstrauertag im Landestheater Tübingen. Vor 120 Besucherinnen und Besuchern spielte Schauspielerinnen und Schauspieler Szenen aus “Der zerbrochene Krug” und “Mucksmäuschenstill”, denn das Theater, so LTT-Intendantin Simone Sterr “beschäftigt sich in der Regel mit den unlösbaren Konflikten, mit den Rissen, die sich zwischen den Menschen auftun.”

Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von Horst-Eberhard Richter über die “Seelische Krankheit Friedlosigkeit”. “Gefordert”, so Richter, ” ist der Mut, sich der Korrumpierung des Versöhnungswillens durch Umlenkung auf parteiische Sonderinteressen zu widersetzen. Man denke an Einsteins Warnung: ‘Die Gewöhnung an kriegerische Zielsetzung und Tätigkeit hat die Denkweise der Menschen korrumpiert, so dass vernünftiges und humanes Denken kaum zur Geltung kommt, ja sogar als unpatriotisch verdächtigt und verfolgt wird.‘ Die nötige geistige Reformierung kann also nur in Einklang mit einem energischen, aber unbequemen praktischen Engagement stattfinden.”

Im Rahmen des Abends wurde das Institut für Friedenspädagogik für sein Engagement von der Initiative “Land der Ideen” als “ausgewählter Ort 2007″ ausgezeichnet.

Als “Überraschungsgast” am Schluss des Abends berichtete Reuven Moskovitz, Gründer des Friedensdorfes Neve Shalom in Israel über die Situation im Nahen Osten und die Arbeit von Neve Shalom. Vor allem aber spielte er unnachahmlich auf seiner Mundharmonika.

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