Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Frieden fängt mit Kindern an (DVD)

Frieden fängt mit Kindern an. Anne Frommann über Friedenspädagogik als Lebensthema. DVD-Video, 68 Min. Konzeption und Interview: Günther Gugel, Musik: Kai Arend, www.mabon.de, Produktion: wingert-film. Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. 2008. 15,00 Euro.
DVD-Video: ISBN 978-3-932444-29-6

Diese Video-DVD enthält ein Gespräch vom 7.2.2008 mit Anne Frommann über ihre prägenden Erfahrungen, ihr Engagement in der Heimerziehung und über Friedenspädagogik als Lebensthema (55 Min.). Ein eigener Abschnitt dokumentiert die Diskussion zwischen Anne Frommann und Christoph Wulf über Friedenserziehung, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Instituts für Friedenspädagogik im Landestheater Tübingen (12 Min.).

Anne Frommann, Sozialpädagogin und Psychologin, wurde 1927 in Zittau geboren, erlebte dort Schulzeit, Krieg und Kriegsende und studierte nach dem Verlust dieser Heimat von 1946-1952 in Berlin und Freiburg Psychologie, Philosophie und Musik.

Ihrem Berufsziel, benachteiligten Kindern zu helfen, besonders denen, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, versuchte sie in verschiedenen Heimen und Anstalten näher zu kommen. Nach der Promotion suchte sie die Verbindung mit den Reform-Bestrebungen der Sozial- und Heilpädagogik. Sie lebte bis 1971 im Heilpädagogischen Kinderheim Bad Segeberg. Danach wurde sie Hochschullehrerin im neu entstehenden Arbeitsbereich Sozialpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. Friedenspädagogik wurde zunehmend zum Lebensthema und verband sich mit Grundfragen der Sozialpädagogik, Erfahrungen in der Friedensbewegung und dem gemeinsamen Leben mit Menschen aus verschiedenen Generationen. In Fortbildungen, praktischer Mitarbeit und berufspolitischen Aktivitäten ist sie den Anliegen der Friedenspädagogik eng verbunden.

Veröffentlichungen u.a.: Da-Sein in Stellvertretung. Ausgewählte Aufsätze zur Heimerziehung 1960-1986. (1987); Menschlichkeit als Methode. (2008 i. E.); mit S. Grüninger (Hg.): „Wo diese schweigen, so werden die Steine schreien“. Seniorinnen und Senioren für den Frieden (1989).

"Wenn es im alten Rom hiess, der Krieg sei der Vater aller Dinge, so ist Frieden die Mutter allen Lebens, der Glanz der Natur, die Spannung der Jugend, die Fülle der Schönheit und die Verheissung des Glaubens. Dies zu vermitteln ist die Aufgabe einer jeweiligen Generation gegenüber der nächsten. Wie konnte es nur geschehen, dass der Frieden - oder besser das Leben im Frieden - so langweilig, verlogen und blass erschien?" (Aus einem Vortrag vor Erzieherinnen und Erziehern 2006 in Sarajevo)

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