Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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07.10.1999: UNESCO Ehrenpreis

UNESCO-Ehrenpreis für Verein für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Paris / Tübingen, 7. Oktober, 1999:

Auf Empfehlung einer internationalen Jury hat der Generalsekretär der Unesco, Federico Mayor, eine der drei Sonderauszeichnungen des Unesco-Preises für Friedenserziehung 1999 an den Verein für Friedenspädagogik in Tübingen vergeben. Hauptträger des international renommierten Preises sind die "Mütter der Plaza de Mayo" aus Buenos Aires.

Bezogen auf die Tübinger FriedenspädagogInnen heißt es in der Begründung der Unesco: "Established in 1976, the Association for Peace Education of Tübingen aims to bring issues pertaining to peace and conflict into the forefront of public awareness. Convinced that education can change attitudes and behaviour and that these transformations have a direct impact on political decisions and structures, it is also involved in the launching of international campaigns against nuclear arms, the arms trade and anti-personnel mines."

Der Verein für Friedenspädagogik hat sich seit seiner Gründung 1976 in enger Zusammenarbeit mit der Berghof Stiftung für Konfliktforschung als anerkannte friedenspädagogische Fach- und Servicestelle etabliert. Die Publikationen und Beratungsangebote finden Eingang in alle Bildungsbereiche.

Der Verein verfügt über eine Geschäftsstelle in Tübingen und arbeitet im Verbund mit erfahrenen Fachleuten aus Wissenschaft und Forschung, der Bildungs- und Medienarbeit sowie der graphischen Umsetzung und der Computeranwendung. Alle Publikationen und Medien werden in einem eigenen Verlag veröffentlicht. Die Arbeit wird vor allem über Drittmittelprojekte, Auftragsarbeiten und die Beiträge der Mitglieder finanziert.

Aktuelle Schwerpunkte der Arbeit sind konzeptionelle Überlegungen zum Globalen Lernen, die Erstellung multimedialer Bildungsangebote zum Thema "Konstruktive Konfliktbearbeitung" (Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung), die Konzeption von Teilbereichen des "Europäischen Museums für Frieden" im österreichischen Stadtschlaining und die Zusammenarbeit mit der evangelischen Hilfsorganisation "Brot für die Welt".

Ausführliche Informationen in der Geschäftsstelle oder im Internet unter
http://www.friedenspaedagogik.de

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