Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Über Peace Counts School

Das Projekt Peace Counts school geht von der Überzeugung aus, dass es im Sinne einer modernen und alltagstauglichen Friedenserziehung wichtig ist, besonders Kindern und Jugendlichen in Form faszinierender Reportagen Vorbild für Frieden anzubieten und die Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Friedens durch gezielte Lernangebote zu ermöglichen. Dadurch sollen Kinder und Jugendliche ermutigt werden, selbst Verantwortung für ihre Um- und Mitwelt zu übernehmen und sich für die Belange des Friedens und der Völkerverständigung einzusetzen.

Peace Counts school entwickelt hierzu Materialien und Lernmodelle und stellt diese für die schulische Praxis zur Verfügung. Hierzu gehören die Ausstellung „Peace Counts“, ein pädagogisches Begleitprogramm zu dieser Ausstellung, spezielle Unterrichtsmaterialien, Poster, etc.

Peace Counts school ist ein Projekt des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V., in Kooperation mit der Peace Counts foundation und der Argentur Zeitenspiegel.

Das Projekt Peace Counts school wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung und der Berghof Stiftung für Konfliktforschung.

Die Ausstellung „Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher“ ist einmalig.

Sie bietet – nicht nur unter pädagogischen Aspekten - einen ungeheuren Schatz an Erfahrungen und Anregungen, den es zu heben gilt. Die Reportagen berühren die zentralen Themen unseres Lebens und Zusammenlebens (wie Bedrohung, Angst, Versöhnung und Zukunftsgestaltung) und sie zeigen Wege aus ausweglosen Lagen der Gewalt und Resignation.

Eine verstärke Auseinandersetzung mit der Frage, “Wie man Frieden macht“ – oder man könnte auch sagen, wie man mit Konflikten konstruktiv umgehen, wie man Gewalt eindämmen und ihr begegnen kann – ist dringend geboten und notwendig, denn zur Realisierung des Friedens beizutragen ist zu einer der zentralen Aufgaben unserer Zeit und auch der Erziehung geworden.

Das Institut für Friedenspädagogik hat deshalb ein Begleitprogramm für Schulklassen entwickelt.

Dieses Begleitprogramm soll:

  • für Gewalt sensibiliseren und mithelfen Gewalt zu erkennen, sie zu benennen und an konkreten Beispielen und Erfahrungen zeigen, wie sie gestoppt werden kann.
  • verdeutlichen, wann und wie Konflikte eskalieren können und an Beispielen zeigen, welche Möglichkeiten der Deeskalation und der partnerschaftlichen Konfliktregelung bestehen.
  • zeigen, welche Elemente für Friedensprozesse wichtig sind, was „Friedensmacher“ auszeichnet.
  • zeigen, wie über Krieg und Frieden in den Medien berichtet wird und was eine sensible Friedensberichterstattung ausmacht.

Die Lernarragements bieten für die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten, sich mit den Fragestellungen und angebotenen Materialien selbständig zu beschäftigen und eigenständig Antworten zu finden. Die Fotos werden zu Ausgangspunkten für Erkundungsreisen zu den Projekten und den damit verbundenen Erfahrungen und Botschaften.

„Welches Bild spricht Dich besonders an?“ und „Welches Bild drückt für Dich besonders ‚Frieden-machen‘ aus“, sind deshalb die Eingangsfragen für diese Erkundungsreise.

Die Ausstellung stellt nicht nur spannende Projekte vor, zeigt nicht nur äußerst beeindruckende Bilder, sondern genau betrachtet zeigt sie Vorbilder. Und das ist es, was junge Menschen – und nicht nur sie – brauchen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: www.peace-counts.org

Vorbilder

„Bildung braucht Vorbilder! Bildung lebt davon, dass Menschen sich am guten Beispiel anderer orientieren, dass sie sich begeistern und mitnehmen lassen. (...) Gutes Lernen findet nicht allein im Klassenzimmer und nicht nur während der Unterrichtszeit statt. Und gute Schule gibt den Kindern möglichst viel Gelegenheit zu Erfolgserlebnissen. Gute Schule will eigenständiges Denken und fördert selbständiges Arbeiten. Es geht dabei immer um die richtige Balance zwischen Selbsterprobung und Anleitung.“

Bundespräsident Horst Köhler: „Bildung für alle“. Berliner Rede 2006 am 21.9.2006.

www.bundespraesident.de


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